15 absurde Gründe, aus denen Spiele gebannt wurden

Witzig, absurd oder einfach nur rückschrittlich – manche Bann-Gründe für Videospiele sind einfach komplett unnachvollziehbar. Hier sind 15 Gründe, um sich an den Kopf zu fassen!

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© Bild links: Reddit

Die bösen Videospiele haben einfach keinen guten Einfluss auf uns Spieler. Gut, dass die ganz schlimmen Titel hinter verschlossenen Türen bleiben. Sei es wegen Sekt, Winnie Pooh oder Graffiti. Das sind die absurdesten Gründe, aus denen Videospiele in den verschiedensten Ländern gebannt wurden oder überarbeitet werden mussten!

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Dass Homosexualität immer noch in einigen Teilen der Welt ein Verbrechen ist, ist (leider) kein Geheimnis. Auch Videospiele mit homosexuellen Inhalten scheinen in einigen Nationen nicht erwünscht zu sein. So wurde Dragon Age Inquisition in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, Pakistan und Bangladesh gebannt, weil der Hauptcharakter sowohl mit Männlein als auch mit Weiblein das Lager teilt. Dasselbe Schicksal ereilte Mass Effect in Singapur. Hier gibt es sogar spezienübergreifende Liebschaften. Das stößt den zuständigen Behörden anscheinend sauer auf. Auch Die Sims gerieten wegen der Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu führen in gleich sieben Ländern auf die Abschussliste. Because homosexuality is gay! 

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Die Hot-Coffee-Mod ermöglichte es Spielern von GTA: San Andreas, ein verstecktes Minispiel freizuschalten. Ihr konntet doch tatsächlich vollständig bekleideten Polygon-Sex mit eurer kantigen Pixel-Freundin haben! In den prüden USA verschwand das Kult-Spiel deshalb aus vielen Ladenregalen, in Australien wurde es sogar gänzlich gebannt.  

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In Russland wird Pokémon GO von einigen politischen Stimmen unter den Verdacht gestellt, ein Machwerk der CIA zu sein. Warum? Damit die russische Bevölkerung ausspioniert werden kann! Einige Spieler wurden sogar schon verhaftet, einfach weil sie virtuelle Taschenmonster fangen wollten … 1980 hat angerufen und will seinen Kalten Krieg zurück! 

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Sex sells! Deshalb gibt es gleich noch eine Seite darüber! Saints Row 4 wurde in Australien gebannt, weil es im Spiel eine anscheinend etwas zu explizite Waffe gibt. Mit der „Rectifier Probe“ könnt ihr eure Feinde als Projektile verschießen – nachdem ihr ihnen das Gerät in den Allerwertesten gestopft habt. Laut den zuständigen Behörden würde das „zu sehr sexuelle Gewalt verherrlichen“. Dass man im vorherigen Teil der Spielereihe seine Feinde noch mit einem violetten Riesenpimmel vermöbeln kann, scheint allerdings keinen zu stören …

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2015 sorgte in der Türkei die türkische Familienministerin Aysenur Islam für eine sehr kontroverse Debatte. Anscheinend wollte sie den beliebten Block-Buster (hihi) Minecraft vom türkischen Markt nehmen lassen, da das Spiel zu gewalttätig sei. Von solchen Forderungen haben wir schon oft gehört, aus den verschiedensten Staaten und politischen Lagern. Allerdings betrafen diese meistens Titel wie Call of Duty oder GTA. Selbst Fortnite hat diesbezüglich schon sein Fett weg bekommen. Aber Minecraft? Wirklich? Der Klötzchenspaß kann sich sogar das Gütesiegel „Empfohlen von Prinz Harry“ ans Revers heften. Das kann doch nur gut sein!

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Auch hier in Deutschland wurde der Bann-Hammer geschwungen. In der Urfassung von Super Mario Kart enthielt eine Szene, die man den Spielern einfach nicht zumuten konnte! Bei der Siegerehrung nach einem Rennen wurde doch tatsächlich Sekt auf dem Siegertreppchen geschlürft! IN EINEM SPIEL FÜR KINDER GEHT DAS GAR NICHT!! Tatsächlich musste diese Szene vor der Veröffentlichung des Spiels umgeändert werden – in Deutschland fuchteln Peach, Mario und Co. nun nur noch mit den Flaschen um sich, anstatt diese zu trinken. Bildungsauftrag erfüllt!

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© Bild: Pokémon

In Saudi Arabien hat man anscheinend ein Problem damit, dass Pokémon die Evolution nach Darwin „propagiert“. Aber nicht nur das führte zum Bann des ganzen Franchises. Auch die wiederholte Darstellung religiöser Symbole schmeckte der Regierung nicht.

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Nintendo ist nunmal bekannt für seine für seine familienfreundlichen Spiele. Da kann es durchaus zu Kontroversen kommen, wenn in einem Spiel wie Mario Party 8 der Satz „Turn the train spastic!“ fällt. Das letzte Wort, „spastic“ (zu Deutsch „spastisch“) ist gerade in Großbritannien stark verpönt. Dabei war dieser Satz gar nicht für die UK-Fassung bestimmt. Trotzdem musste Mario Party 8 für kurze Zeit aus dem Handel genommen und überarbeitet werden.

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Vor einiger Zeit kam eine Gruppe chinesischer Studenten auf die Idee, den chinesischen Premierminister Xi Jinping mit der Honig schlürfenden Cartoon-Figur Winnie Pooh zu vergleichen. Daraus entstanden eine Reihe grandioser Memes. Das Internet lachte, nur der Minister nicht. Kurzum verbot er den Honig-Bären in seinem Land. Das Horrorspiel Devotion flog ebenfalls raus aus China: Dort konnte man ebenfalls eine Anspielung auf den Minister als Cartoon-Bärchen finden. Mittlerweile ist der Titel auch für den Rest der Welt nirgends mehr verfügbar. Herzlich willkommen bei: Verstehen sie Spaß? 

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Und gleich noch mal China. Schon früher flogen Spiele aus dem Land, die nicht ganz zur Staatspolitik passten. Im Jahr 2004 traf es das Sportspiel Football Manager 2005, als dort Honkong und Taiwan als souveräne Staaten dargestellt wurden. Doof nur, dass China deren Souveränität nicht anerkennen will. Der Football Manager durfte nach einer kleinen Änderung dann doch noch veröffentlicht werden. Allerdings geschah das erst ein paar Jahre später.

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© Bild: Artstation / Saren Seonidas

Auch Mega Man musste wegen tiefsitzenden Wunden in der Geschichte eines Landes dran glauben. Mega Man 5 durfte in Vietnam nicht veröffentlicht werden, da es dort unter anderem den Boss „Napalm Man“ zu besiegen gilt. Unter Anbetracht der grausamen Napalm-Angriffe der USA während des Vietnam-Krieges wollten die zuständigen Behörden diesen Schrecken nicht wieder in die Erinnerung rufen. 

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Jawohl, sogar Steam fiel einem Bann zum Opfer. In Malaysia passte es anscheinend den Behörden nicht, dass die Plattform das Spiel Fight of Gods vertrieb. In diesen Spiel könnt ihr euch mit Figuren der verschiedensten Religionen in bester Tekken-Manier volles Pfund aufs Maul geben. Jesus gegen Buddah, Ramses gegen Zeus – alles ist möglich. Nur eben nicht in Malaysia, erst nach der Entfernung des Titels aus dem Store durfte Steam dort wieder online gehen. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist man in Bezug auf den himmlischen Kollegen nicht zu Scherzen aufgelegt. Die Spiel God of War und Gods Among Us dürfen dort nicht in den Handel – einfach nur des Titels wegen.

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In Battlefield 4 bekämpft ihr die pakistanische Armee, in Far Cry 3 müsst ihr auf einer indonesischen Insel Piraten entkommen, in Homefront seid ihr in Mexiko unterwegs und in Command and Conquer: Generäle zerlegt ihr halb China. Den jeweiligen Staaten gefiel das ganz und gar nicht – ihr Staat oder ihre Armeen werden wohl angeblich in ein schlechtes Licht gerückt. Besonders in Mexiko befürchtete die Regierung einen Schaden für die Tourismusbranche. Die jeweiligen Spiele wurden daher leider verbannt. Ein Glück, dass einem meiner Lieblingsspiele nicht das selbe widerfahren ist. Schließlich legen wir in World in Conflict: Soviet Assault am Anfang Ost- und West-Berlin in Schutt und Asche.

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Energy Drinks sind ein großes No-Go in Dänemark. Das Gebräu sowie jegliche Werbung hierzu sind dort nicht erlaubt. Zu doof für das Spiel EA Sports MMA. Hier findet ihr im Oktagon doch tatsächlich Werbung für eine bekannte Marke für Energy-Drinks. Tja, dann eben raus damit aus den Regalen! EA weigerte sich nämlich, eine zensierte Version auf den Markt zu bringen.

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Ist das Kunst oder kann das weg? In Australien will man anscheinend keine „Straßenschmierereien“ haben, auch nicht in virtueller Form. Daher wurde das Spiel Marc Ecko’s Getting Up: Contents Under Pressure aus dem Handel verbannt, geht es doch ausschließlich um Graffiti-Kunst. Ein schlechtes Omen für das neu erschienene Concrete Genie?

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Von absurd-komisch bis hin zu rückschrittlich, manche Spiele sind einfach aus unverständlichen Gründen gebannt. Auch wir haben ab und an mit unverständlichen Indizierungen zu kämpfen, allerdings meist „nur“ wegen überzogenen Gewaltdarstellungen. Die Frage, wie blutig Videospiele sein dürfen, ist aber ein so weitreichendes Thema, dass ich es hier nicht weiter ausführen möchte. (Gab es dazu nicht schon einen Artikel bei diesem GIGA GAMES?) Welche unverständlichen Gründe kennt ihr noch, aus denen Spiele gebannt werden? Welcher Titel hat euch am meisten überrascht? Schreibt es in die Kommentare! 

 

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