AirPods Pro: 12 Dinge, die jeder vor dem Kauf der Kopfhörer wissen sollte

Die AirPods Pro sind nicht nur Apples beste True-Wireless-Kopfhörer – sie gehören auch zu den besten Earbuds, die der Markt überhaupt zu bieten hat. Allerdings sollte man vor dem Kauf einige positive und negative Punkte von Akku bis Wasserdichtigkeit durchgehen, die GIGA-Audioexperte Stefan der Reihe nach abhakt.

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© Apple AirPods Pro (Bild: GIGA)

Apple AirPods Pro: Pflichtkauf mit Bedenkpunkten

Ich hatte ja in den letzten Monaten so einige True-Wireless-Kopfhörer in den Ohren und die AirPods Pro sind wahrscheinlich die Besten – zumindest in Kombination mit einem iPhone oder iPad, da handelt es sich schon fast um einen Pflichtkauf. Apple hat den Nagel auf den Kopf getroffen, indem hier wichtigste Eigenschaften erstklassig kombiniert wurden: Die AirPods Pro sind leicht, kompakt, verbinden sich zuverlässig, klingen gut, haben effektives Noise Cancelling und eine gute Ausdauer. Das hat im wahrsten Sinne des Wortes allerdings auch seinen Preis, denn …

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© Apple AirPods Pro (Bild: GIGA)

… mit 279 Euro* (UVP) sind die AirPods Pro von Apple so teuer wie ein Mittelklasse-Smartphone. Einfache True-Wireless-Earbuds, die im Wesentlichen dieselbe Funktion erfüllen (= Musik abspielen + Headset) gibt’s bei Amazon schon für 50 Euro* und sogar weniger. Technisch und qualitativ klafft hier allerdings eine entsprechende Lücke.

Preislich befinden sich die AirPods Pro in der Gesamtbetrachtung übrigens nur im Mittelfeld, das „Pro“ im Namen sollte man nicht allzu ernst nehmen. Im echten Profi-Bereich (Studio- und Bühnentechnik) zahlt man für ein Paar kabellose In-Ear-Kopfhörer wie die „Shure SE846“ nämlich locker mal 999 Euro*. Und die Dinger sind jeden Cent wert.

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© Apple AirPods Pro (Bild: GIGA)

Man sollte sich nichts vormachen: Irgendwann werden die eingebauten Akkus bei täglichem Gebrauch an Leistungsfähigkeit verlieren. Ein Austausch ist aufgrund der Bauweise praktisch unmöglich, es handelt sich hart formuliert um ein „Wegwerfprodukt“ – zumindest nach einigen Jahren der Nutzung. Wenigstens …

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© Apple AirPods Pro (Bild: GIGA)

… bleibt dem Nutzer auch noch der Apple-Service, der sich der Sache bei verschlissenen Batterien annimmt. Dafür wird allerdings eine Gebühr namens „Batterieservice“ in Höhe von insgesamt bis zu 165 Euro fällig. 55 Euro pro Ohrteil und nochmals 55 Euro für das Lade-Etui. Hier empfiehlt sich als Option AppleCare+ für Kopfhörer, Kostenpunkt sind 39 Euro.

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© AirPods Pro: Lieferumfang (Bild: GIGA)

Hier ist der Lieferumfang der AirPods Pro zu sehen. Wichtig zu wissen: Es ist kein Netzteil dabei (die Umwelt bedankt sich). Das Kabel ist Lightning-auf-USB-C, es lässt sich also in ein Macbook mit USB-C-Buchse stecken oder eben in ein entsprechendes Netzteil. Andere Lösung: Man nimmt einfach ein Netzteil+Kabel von seinem iPhone oder iPad. Hauptsache, das Ende mit Lightning ist vorhanden und kann ins Lade-Etui der AirPods Pro.

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© AirPods Pro: Daumen aufs Case und mit dem Zeigefinger herausziehen (Bild: GIGA)

Manche Besitzer behaupten, die AirPods Pro seien „schlecht zu greifen“, wenn man sie aus dem Case nehmen möchte. Das mag sein – aber nur, wenn man nicht weiß wie es richtig geht: Der Daumen ruht auf dem Case, der Zeigefinger schiebt den Earbud nach vorne in Richtung Daumen (siehe Animation). Das klappt immer, da fällt auch nie einer der Earbuds aus Versehen herunter.

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© AirPods Pro (Bild: Apple)

Für einige Nutzer sind die AirPods Pro die ersten In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling (ANC). Manche kennen die aktive Geräuschdämmung schon von Over-Ear-Modellen wie dem Bose QuietComfort 35 II oder dem Sony WH-1000XM3. Das ANC der AirPods Pro ist nicht ganz auf diesem Level, hier sind die großen Kopfhörer aus dem Premiumsegment ungeschlagen.

Aber: Apples Debüt in Sachen ANC kann locker mit anderen In-Ear-Kopfhörern mithalten, die diese Funktion bieten. Sie sind auf Augenhöhe mit Sonys True-Wireless-Modell WF-1000XM3 und den Libratone Track Air Plus. Fahrten in Berlins U-Bahnen werden deutlich erträglicher, man kann durchaus „in Ruhe“ Musik hören. Absolute Stille bieten die AirPods Pro allerdings nicht – das hat bisher aber kein Hersteller geschafft.

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© Ohreinsätze (Silikonpassstücke) der AirPods Pro (Bild: GIGA)

Die Silikonpasstücke der AirPods Pro sind Sonderanfertigungen – sie besitzen kleine Staubschutzgitter und einen ovalen Aufsatz, der an die Gehäuse der Earbuds angeklippt wird. Wer Ersatz braucht, sollte ihn direkt bei Apple kaufen oder darauf achten, dass die Passstücke speziell für die AirPods Pro geeignet sind.

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© Die AirPods Pro sind vor Schweiß und Wasser geschützt nach IPX4 (Bild: GIGA)

Die AirPods Pro sind vor Schweiß und Wasser geschützt (IPX4), womit sie sich auch für sportliche (schweißtreibende) Einsätze im Freien (Regen) empfehlen. Das gilt allerdings nur für die Earbuds, nicht für das Lade-Etui!

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Um die AirPods Pro mit einem iOS-Gerät wie dem iPhone oder iPad nutzen zu können, ist mindestens iOS 13.2 erforderlich. Wer unbedingt bei einer älteren Version des mobilen Betriebssystems bleiben möchte, sollte vom Kauf absehen. Das sind die AirPods-Pro-Voraussetzungen von Apple:

  • iPhone oder iPod touch mit iOS 13.2 oder einer neueren Version
  • iPad mit iPadOS 13.2 oder einer neueren Version
  • Apple Watch mit watchOS 6.1 oder einer neueren Version
  • Apple TV mit tvOS 13.2 oder einer neueren Version
  • Mac mit macOS 10.15.1 oder einer neueren Version

Schau dir bei Bedarf unser Unboxing-Video der AirPods Pro oben an.

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© Screenshot der AirPods-Pro-Einstellungen unter iOS 13.2 (Bild: GIGA)

True-Wireless-Earbuds anderer Hersteller haben häufig eine eigene App, in der die Kopfhörer konfiguriert werden können. Die AirPods Pro werden hingegen im Bluetooth-Menü des verbundenen Geräts konfiguriert. Auf dem iPhone hier zu finden: Einstellungen > Bluetooth > AirPods Pro > „i“

Die Kopfhörer müssen verbunden sein (das Öffnen des Ladecases reicht), damit dieses Menü auftaucht. Hier lässt sich die Belegung der Drucksensoren an den Stielen ändern oder das Noise Cancelling abschalten.

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© Apple AirPods Pro (Bild: GIGA)

Die Lautstärke von Musik oder Filmton lässt sich nicht direkt an den AirPods Pro regeln – dafür sind schlichtweg keine Buttons vorhanden. Das war schon bei den normalen AirPods so und ist für manche Nutzer ein Ärgernis. Man muss also am Abspieler nachregeln, etwa am iPhone mit den Laut-/Leise-Tasten oder am Apple TV mit der Fernbedienung.

Dadurch, dass man Siri bei Bedarf permanent aktivieren kann, ergibt sich eine neuartige und bequeme Bedienoption. Man kann „Hey Siri“ rufen und die digitale Assistentin bitten, die Lautstärke zu ändern. Sehr praktisch, etwa wenn man gerade keine Hand frei hat: „Hey Siri, Lautstärke auf 70 Prozent.“ oder „Hey Siri, Musikwiedergabe anhalten.“

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© Apple AirPods Pro, gekoppelt mit einem Samsung Galaxy S10 (Bild: GIGA)

Auch wenn die AirPods Pro erstmal die perfekten Begleiter fürs iPhone sind – man kann Apples True-Wireless-Earbuds auch mit Android nutzen, etwa mit einem Samsung Galaxy S10. Dazu haben wir eine Anleitung verfasst. Sogar das Noise Cancelling funktioniert, dafür ist das Pairing ein klein wenig aufwendiger.

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