Alternativen zu Streusalz: Diese umweltfreundlichen Möglichkeiten haben Sie

Häufig kommt im Winter Streusalz zum Einsatz, um Straßen und Gehwege zu enteisen. Doch es gibt auch Alternativen, die Sie einsetzen können. Die besten Alternativen zu Streusalz haben wir in unserem Artikel für Sie zusammengefasst.

Darum ist Streusalz schädlich

Streusalz schadet vor allem der Umwelt, es kann ins Grundwasser gelangen und so erheblichen Schaden anrichten.

  • Dringen die Salze in den Boden und damit ins Grundwasser, erhöht sich die Konzentration von Chlorid und der Grenzwert für Trinkwasser wird überschritten.
  • Auch Bäume und Sträucher werden durch Streusalz belastet. Das Salz gelangt in das Gewebe der Pflanze und stört dort den Stoffwechsel. In den folgenden Frühlings- und Sommermonaten sind die Folgen in Form von Austrocknung des Gewebes erkennbar.
  • Autos leiden ebenfalls unter den Folgen von Streusalz. Der Lack des Autos kann durch das Salz abgerieben werden und so rostet das Fahrzeug leicht. Das Unterbodenblech wird auch durch Streusalz angegriffen. Hier kann es zum Salzfraß kommen.

Alternativen zu Streusalz

Auch Alternativen zu Streusalz sind nicht ganz unbedenklich und sollten deshalb ebenfalls in Maßen verwendet werden.

  • Oft wird gar kein Streumittel gebraucht. Es reicht meistens schon, ordentlich Schnee zu schippen.
  • Falls dennoch Streumittel gebraucht werden, sind zum Beispiel Splitt oder Kies eine Alternative. Hier ist vor allem wichtig, das diese Substanzen keine giftigen Stoffe wie Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten.
  • Auch Streusand oder Sägespäne eignen sich als Streumittel. Hier gilt aber wie auch bei Splitt und Kies, dass das Material danach wieder zusammengekehrt werden muss.

Splitt ist eine Alternative zu Streusalz.

Streusalz wegen Umweltgefahr vielerorts verboten

Streusalz wegen Umweltgefahr vielerorts verboten

In einem weiteren Beitrag gehen wir noch genauer auf die Frage ein, ob Streusalz verboten ist und wie gefährlich es sein kann.

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