Call of Duty: Modern Warfare – 10 Dinge, die mich nerven, obwohl ich das Spiel wirklich mag

Der neueste CoD-Teil ist für mich der beste Ego-Shooter des Jahres. Durchweg hohe Testwertungen und Verkaufsrekorde untermauern dieses subjektive Empfinden. Und dennoch gibt es sie: Die 10 Dinge, die mich auf Dauer wirklich nerven.

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Eines möchte ich vorab nochmal klarstellen: Call of Duty: Modern Warfare ist ein Spiel, das in vielen Bereichen alles richtig macht. Das Aiming fühlt sich jederzeit präzise an, der Umfang ist riesig, die abwechslungsreichen Spielmodi motivieren auch auf Dauer und die Levelaufstiege machen süchtig.

Inzwischen habe ich mit dem Titel über 60 Stunden verbracht und an einigen, wenigen Stellen ist Nachbesserungsbedarf vorhanden. Und das Wichtigste: Wenn es euch bei den folgenden Punkten ähnlich ergeht, gibt es hier die bestmöglichen Tipps, die Schwachstellen zu umgehen oder abzufedern – falls überhaupt möglich. Wichtiger Hinweis: Der Artikel bezieht sich auf Version 1.06 des Spiels.

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Im Spiel könnt ihr nahezu jedes Zubehörteil und die Optik eurer Waffen frei bestimmen. Wo euch der Titel jedoch keine Entscheidungsgewalt lässt, ist die Kartenwahl vor Mehrspielereinsätzen.

Egal in welchem Modus ihr eine öffentliche Partie bestreiten wollt, die Kartenauswahl trifft immer das Spiel – selbstständig und zufällig, ja sogar so willkürlich, dass ihr häufiger zweimal dieselbe Karte nacheinander spielen müsst. Da frage ich mich: Warum kann ich dafür keinen gesonderten Filter einstellen? Besonders dann nicht, wenn ich es unter dem Menüpunkt „Private Match“ (etwa für Clanwars) kann?

Einzige Lösung: Ihr wählt euren Spielmodus aus, das Spiel steckt euch in eine Lobby und falls euch die Karte nicht zusagen sollte, verlasst ihr die Lobby direkt wieder und sucht erneut nach einem Spiel – in der Hoffnung, eine andere Karte zu erwischen.

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Seid ihr auch schon mal in einem Team-Deathmatch gestorben, direkt wieder auf der Karte eingestiegen und sofort wieder von einem Gegner getötet worden?

Das passiert immer dann, wenn das Spiel die Spawn-Punkte während einer Partie in Relation zum Gegneraufkommen automatisch verändert. So behält sich eine Partie ihre Dynamik und will auch Campern entgegenwirken. Die Folge ist aber oft, dass ihr direkt neben zwei Gegnern respawnt. Oder direkt unter einem gegnerischen Kampfhubschrauber, der euch aus der Luft aufs Korn nimmt.

Warum wartet das Spiel nicht fünf bis zehn Sekunden länger oder lässt mich den Respawn-Punkt selbst bestimmen, wie es ja auch im Modus „Ground War“ der Fall ist und sehr gut funktioniert? Lösung: leider keine.

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Chancengleichheit ist gerade bei einem Mehrspielertitel eine wichtige Voraussetzung für faire Partien. Jedoch kommt es in regelmäßigen Abständen vor, dass sechs-gegen-sechs-Partien oftmals als vier-gegen-sechs-Matches starten. Und sich daran im Spielverlauf auch nichts mehr ändert. Manchmal füllen neue Spieler freie Plätze auf, sehr häufig jedoch auch nicht.

Und gerade bei Spielmodi wie Domination, wo ihr drei Punkte auf der Karte erobern und verteidigen müsst, können vier nicht an so vielen Orten gleichzeitig sein wie eben sechs Spieler.

Lösung? Fehlanzeige. Wenn ihr mögt, verlasst ihr das Spiel rechtzeitig und sucht euch eine neue Partie.

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Seid ihr in eurem Leben schon mal rausgeflogen? Aus einem Club, in dem die Party richtig gut war? Und jetzt stellt euch vor, dass euch das passiert, ohne selbst Schuld daran zu sein. Kein gutes Gefühl, oder?

Das kann euch so in Call of Duty: Modern Warfare passieren. Wenn ihr mit euren Online-Freunden gemeinsam eine Party eröffnet, um als Verbund aus bis zu sechs Spielern einer öffentlichen Mehrspieler-Partie beizuwohnen, gibt es einen fetten Bug: Nach einem gespielten Match passiert es relativ häufig, dass ein Mitglied bei der Rückkehr in die Lobby abhanden kommt.

Weitere Variationen und Lösungen: Der Ladevorgang beim Partyleader dauert ewig lange. Erst nach dem manuellen Abbruch, ist die Party wieder sichtbar. Und der worst case: einzelne Spieler müssen die Party selbstständig verlassen und erneut joinen oder aber vom Partyleader erneut eingeladen werden. Oder aber das Spiel komplett neu starten.

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Stellt euch vor, ihr seid gerade mitten in einem Multiplayer-Gefecht. Ihr habt acht Gegner in Folge getötet, es läuft gut und nichts kann euch aufhalten … eine Explosion und ihr seid tot. „Häh? Was ist denn da passiert?“, fragt ihr euch. Die Kill-Cam liefert die passende Antwort: Ihr seid in eine Claymore (Landmine) getappt. Mist!

Für mich kommt es in diesem Spiel auf Skills an der Waffe oder auf kluge Täuschmanöver unter Granateneinsatz an. Eine Claymore willkürlich zu platzieren und auf den Tod der Gegner zu warten? Das kann jeder. Es gibt nichts, das mehr demotiviert, als in so ein „unauffälliges“ Teil zu laufen.

Einziger Tipp: Haltet die Augen offen nach zwei leuchtenden Streifen auf dem Boden (siehe Bild). Wer die Minen dann sogar entschärfen möchte, wählt das Perk „E.O.D.“ aus.

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Jeder darf so spielen er will. Auch eine defensive Spielweise ist vollkommen in Ordnung im Multiplayer. Aber beim „Riot Shield“ hört der Spaß auf. Dabei handelt es sich um ein kugelsicheres Schutzschild, welches ihr vor eurem Körper tragt.

Kugeln oder Nahkampfattacken können dem Schild nichts anhaben. Einzige Möglichkeit für euch: Eine Haftgranate genau auf das Schild werfen (schwierig), mit einem anderen Sprengsatz (etwa Granate oder C4) den Soldaten hinter dem Schild erwischen oder die Flucht ergreifen. Kurzum: Das Schild ist aktuell noch zu mächtig.

Na klar ist so ein Schild widerstandsfähig. Gerade gegen Kugeln. Dafür ist es ja gemacht. Aber warum wird der Soldat nicht in regelmäßigen Abständen müde und kann es nicht mehr tragen? Das wäre auch realistisch und deutlich fairer.

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Call of Duty: Modern Warfare belohnt nacheinander getätigte Gegnerabschüsse ohne eigenes Ableben mit Killstreaks, quasi Superwaffen. Tötet ihr beispielsweise acht Gegner, könnt ihr einen Düsenjet herbeirufen, der auf der Map Feinde ins Jenseits befödert.

Insgesamt wirkt es so, als gäbe es diese Funktion jedoch nur, um Effekthascherei zu betreiben, denn für neue Machtverhältnisse sorgen die Killstreaks nicht. Im Gegenteil: Letzten Endes macht es die starken Teams noch stärker und die schwachen noch schwächer.

Und es regt extrem auf, wenn ich in einem heiß umkämpften Domination-Match gerade einen der drei Punkte einnehme und dann aus der Luft von einer Cruise-Missile weggeballert werde. Das fühlt sich beinahe wie Betrug oder ein Cheat an.

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Jedes Mal, wenn ihr einem Operator (neuen Charakter), ein Zubehörteil oder einen Waffen-Skin freischaltet, zeigt euch das Menü dies anhand eines grünen Quadrates neben den Rubriken an. Das Problem ist: das grüne Quadrat geht irgendwann einfach nicht mehr weg.

Das liegt zum einen daran, dass es nach nahezu jeder Mehrspielerpartie neue freigeschaltete Elemente gibt. Das ist ja etwas Gutes. Zum anderen liegt es aber daran, dass es euch nicht immer auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, was bitte neu sein soll.

Das Neue könnt ihr erst sehen, wenn ihr auch die entsprechende Waffe ausrüstet, für die ihr etwas freigespielt habt. Selbst dann, wenn ihr diese Waffe weder in eurem Loadout habt, geschweige denn haben wollt. Warum gibt es keine Liste, wo ich mir alles „Neue“ kurz anschauen kann und danach „abhaken“ kann?

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Ihr kennt das mit Sicherheit alle: Spieler, die nach einer ganzen Mehrspielerparte einen Bewegungsradius von nur einem Meter aufweisen. Sie hocken in einer dunklen Ecke und warten. Sie zielen dabei auf ein- und dieselbe Stelle. Selbst wenn der Gegner die Bombe legt, verharren manche in dieser Position. Es könnte ja jemand vorbeikommen, den man töten könnte.

Klar ist inzwischen, dass das Spiel so eine passive Spielweise indirekt belohnt, da ihr wirklich nur wenige Treffer einstecken könnt. Gegen Camper hat man also kaum Chancen. Aber mal ehrlich: Diese Spielweise steht weder für Skills, noch für besonderes Taktieren. Wenn jeder so spielen würde, geschähe in jede Runde rein gar nichts.

Lösung: Im Idealfall stellt ihr, gerade auf den Konsolen, eure Stick-Sensitivität hoch ein (zwischen 7 und 13) und schaut in engen Räumen schnell in die Ecken, um Camper ausfindig zu machen.

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Neben den zahlreichen Mehrspieler-Modi, könnt ihr mit Call of Duty: Modern Warfare auch als Einzelspieler viel Spaß haben. In der rund sechsstündigen Kampagne ballert ihr euch durch allerhand Schauplätze und trefft auf unterschiedliche Charaktere.

Was hier aber am Rande nervt, sind zwei Dinge auf einmal: Ihr könnt euer Loadout niemals frei bestimmen. Das mag für Anfänger praktisch sein, für Profis ist es aber ein Beschnitt der tollen Mehrspielerfunktion. Dazu kommt, dass euch auf einem hohen Schwierigkeitsgrad die Munition für eure M4A1 mit Zielfernrohr ausgeht und ihr eine Terroristen-Uzi ohne jegliches Zubehör aufsammeln müsst. Das ist schon ein Downer in Sachen Spielspaß.

Lösung? Sparsam mit der Munition umgehen. Ok, Spaß beiseite. Ihr könnt aber immer mal wieder Ausschau nach einer fallen gelassenen AK mit Zielfernrohr halten. Das ist ein guter Ersatz für euer Sturmgewehr.

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