Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern: So hoch sind die Strafen, wenn Sie gegen Regeln verstoßen

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verhängt Strafen bei Verstößen gegen Verordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus. Welche Strafen Sie bei einem Verstoß erwarten, lesen Sie im Artikel.

Mecklenburg-Vorpommern: Strafen bei Regelverstößen gegen Corona-Verordnungen

Bund und Länder der Bundesrepublik Deutschland haben vor einigen Wochen das öffentliche Leben auf ein Minimum beschränkt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Auch Mecklenburg-Vorpommern legt einen Bußgeldkatalog vor, der die Strafen bei Ordnungswidrigkeiten während der SARS-CoV-2 Pandemie regelt. Hier ein Überblick.

  • Das Kontaktverbot gilt für alle Personen außerhalb des eigenen Haushaltes. In der Öffentlichkeit ist zudem der Aufenthalt lediglich mit einer weiteren Person außerhalb des Hausstandes gestattet und ein Abstand von mindestens 2 Metern angeordnet. Verstöße werden mit 150 Euro pro Person bestraft.
  • Der Mindestabstand von 2 Metern muss auch in, von der Schließung ausgenommenen Betriebskantinen eingehalten werden. Hier droht dem Betreiber ein Bußgeld bis 500 Euro.
  • Ebenfalls mit 500 Euro werden Hotel- oder Pensionsgäste bestraft, ebenso wie Mieter von Ferienwohnungen, sofern der Aufenthalt einen touristischen Grund hat. Auch die Teilnahme an verbotenen Veranstaltungen wie Konzerten oder allgemeinen Versammlungen jeglicher Art kann Sie ein Bußgeld von bis zu 500 Euro kosten.
  • Kommunalpolitische Zusammenkünfte sind auf das Notwendigste zu beschränken oder aufzuschieben. Darüber hinaus gilt auch hier der Mindestabstand von 2 Metern. Terminierte Kommunalwahlen bis Anfang Mai sind abzusagen. Ein Verstoß gegen die Verordnung kostet Verantwortlichen bis zu 1000 Euro.
  • Restaurants- und Gaststättenbetriebe mit Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf müssen die, in der Verordnung festgelegten, Auflagen einhalten. Auch hier droht ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.
  • Bis zu 2000 Euro Bußgeld drohen Betreibern von Dienstleistungseinrichtungen wie Piercing-, Tattoo-, Sonnen- und Nagelstudios, Massage-, Kosmetik- und Friseursalons, wenn sie sich nicht an die Verordnung halten.
  • Ebenfalls mit 2000 Euro Bußgeld müssen Sie rechnen, wenn Sie unerlaubt nach Mecklenburg-Vorpommern reisen, wenn Sie innerhalb von 14 Tagen vor Reiseantritt in einem Risikogebiet waren oder wenn Sie keine Ausnahmegenehmigung für Ihren Aufenthalt in diesem Bundesland haben.
  • Alle Betriebsinhaber, die keiner Ausnahmeregelung für ihren Betrieb unterliegen und sich nicht an die SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung halten, droht ein Bußgeld bis 5000 Euro.

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