Kaffee und seine Wirkung auf den Körper: Das steckt dahinter

Ob Kaffee eine positive oder negative Wirkung auf den menschlichen Körper ausübt, ist noch immer umstritten. Fest steht nur, dass Koffein gute und schlechte Seiten hat. Je nachdem wie gut Sie das Getränk vertragen, unterschiedet sich auch die Wirkung.

Kaffee hat eine anregende Wirkung auf den Körper

Ohne Zweifel lässt sich nach einer Tasse Kaffee feststellen, dass Ihr Geist wacher ist und Sie weniger müde sind. Auch wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile die positive Wirkung des Kaffees auf den menschlichen Körper.  

  • Kaffee enthält viele Antioxidantien, die Ihre Körperzellen vor freien Radikalen schützen. Ihre Körperzellen werden so weniger geschädigt, da gefährliche Prozesse im Körper verhindert werden.
  • Wenn Sie das Heißgetränk nach dem Essen trinken, beschleunigen Sie Ihre Verdauung.
  • Menschen mit empfindlichem Magen sollten Kaffee allerdings nur mit Vorsicht genießen. Da Kaffee viele Säuren enthält, kann dadurch Sodbrennen ausgelöst werden. Es gibt aber auch noch eine Reihe weiterer Unverträglichkeiten, die im Zusammenhang mit Kaffee stehen. 
  • Der wichtigste Inhaltsstoff von Kaffee ist das Koffein. Dieses macht wach, indem es die Ausschüttung bestimmter Stoffe beeinflusst. Dazu gehören zum Beispiel die Wachmacher Noradrenalin und Dopamin. 
  • Da Kaffee den Energiestoffwechsel anregt, können Sie zusätzlich Kalorien verbrauchen. Dabei wird Fett gespalten. Kaffee kann deshalb beim Abnehmen behilflich sein.  
  • Wenn Sie Kaffee trinken, werden Ihre Nieren zur besseren Funktion angeregt. Das führt dazu, dass Sie häufiger aufs Klo müssen.

Der Wachmacher wirkt nicht bei allen

In der Regel weiß jeder, dass Kaffee ein klassischer Wachmacher ist. Doch der wachmachende Effekt des Koffeins wirkt sich nicht auf alle Menschen gleich aus. Das hat in der Regel genetische Gründe. 

  • Wenn Sie regelmäßig Kaffee trinken, entwickelt Ihr Körper nach und nach eine Toleranz gegenüber Kaffee. Das Koffein wirkt somit nicht mehr anregend auf Ihren Körper. Sie werden schneller müde. Auch der wachmachende Effekt bleibt aus.
  • Da manche Menschen genetisch bedingt empfindlicher auf Koffein reagieren, leiden diese nach dem Kaffeegenuss an Schlaflosigkeit. Wenn Ihre Leber Koffein nur schlecht abbauen kann, schlafen Sie dementsprechend schlechter, da das Koffein noch lange im Blut nachwirkt.
  • In diesem Fall ist es gesünder zum Beispiel Grünen Tee zu trinken. Dieser hat einer Reihe gesunder Inhaltsstoffe. Auch Koffein ist hier enthalten, wirkt sich aber schonender auf Ihren Körper aus.
  • Auch Menschen mit Herzproblemen, wie zum Beispiel einer Tachykardie, schlafen nach dem Kaffeetrinken schlechter. Denn Kaffee enthält viele Stresshormone, wie Cortisol. Dadurch steigt Ihr Herzschlag. Der Pulsschlag wird zu hoch. Die Folge ist eine Verschlechterung des Allgemeinzustands.  

Kaffee hat unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper.

Nicht alle Menschen vertragen Kaffee. Gut, dass es für das geliebte Getränk Alternativen gibt. Welche das sind, erfahren Sie in unserem nächsten Praxistipp.

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