Lebensmittelmotten bekämpfen: Was wirklich dagegen hilft

Lebensmittelmotten lassen sich nur schwer bekämpfen. Die lästigen Motten verderben Mehl, Nudeln, Reis und Haferflocken. Sie sind so klein, dass Sie zuerst kaum auffallen. Lesen Sie hier wie Sie die unangenehmen Motten wieder loswerden.

So bekämpfen Sie Lebensmittelmotten:

Lebensmittel bekämpfen ist eine langwierige Angelegenheit.

  • Entfernen Sie unverzüglich Lebensmittel aus Ihrem Haushalt, welche von den Motten betroffen sind. Geben Sie diese direkt in die Mülltonne draußen und nicht in Ihrem Haushalt.
  • Saugen Sie Ihre Schränke, Regale und Ecken ab und beseitigen Sie den Staubsaugerbeutel unverzüglich in die Restmülltonne. Anschließend reinigen Sie die Schränke mit Essig.
  • Manchmal befinden sich die Tierchen in den Schrankritzen. Hier können Sie mit einem Föhn, die Tiere herauspusten. Stellen Sie den Föhn auf die höchste Stufe. Motten mögen nämlich keine Hitze.
  • Da trotz dieser Maßnahmen nicht ganz sicher sein kann, dass alle Motten beseitigt sind, sollten Sie in Ihre Schränke und Vorratskammer Mottenpapier legen.
  • Eine andere Möglichkeit sind Pheromonfallen. Das ist ein Pappstreifen mit einem Klebefilm versehen. Die Pheromone locken die männlichen Motte an, welche dann auf dem Film kleben und sterben.
  • Schlupfwespen ist eine andere, etwas aufwendigere Möglichkeit die Motten loszuwerden, aber sehr effektiv. Kaufen Sie im Handel ein Kärtchen mit einigen Hundert Schlupfwespen und 1.000 bis 3.000 Schlupfwespeneiern.
  • Legen Sie diese Karte dann an den betroffenen Ort und warten Sie ein paar Tage. Die Schlupfwespe ernährt sich von den Eiern der Lebensmittelmotte und schaltet diese daher aus. Die Lebensdauer dieser harmlosen Wespe beträgt nur ein paar Tage.

Motten im Kleiderschrank

"Capsair"-Kleiderbügel gegen Motten im Schrank

Im nächsten Artikel lesen Sie, wie Sie Kleidermotten bekämpfen.

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