Mini-USB vs. Mikro-USB: Das sind die Unterschiede

Hersteller verbauen in Endgeräten unterschiedliche Stecker und Anschlüsse. Wo bei Mini- und Micro-USB der Unterschied liegt, erklären wir Ihnen im Folgenden.

So unterscheidet sich Mini- von Micro-USB

Den Mini-USB Stecker gibt es seit dem Jahr 2000, er tritt heute jedoch immer seltener an Geräten auf. Wir zeigen Ihnen den Grund dafür und erklären die spezifischen Eigenschaften des Steckers.

  1. Mit dem Mini-USB Stecker werden Endgeräte wie zum Beispiel Kameras oder MP3-Player am PC oder Laptop angeschlossen.
  2. Die Mini-Variante ist über die Hälfte kleiner als ein normaler USB-A Stecker. 
  3. Trotzdem besitzt dieser einen Pin mehr als sein großer Bruder. Diesem ist aber bis heute noch keine Funktion zuteil geworden.
  4. Das Kabel wird meist nur zur Datenübertragung oder zum Aufladen des Endgerätes in eine Richtung verwendet.
  5. Ein Mini-USB Stecker hat die Norm, mindestens 5000 Steck-Zyklen auszuhalten. 

Drei Fakten über Micro-USB

Der Micro-USB Stecker wird meist zur Datenübertragung für Handys oder zum Aufladen verwendet, wie zum Beispiel im Samsung Galaxy S7.

  1. Genauso wie Mini-USB, hat Micro-USB fünf Pins. Doch hier hat der ID-Pin eine Funktion. Er kennzeichnet, ob es sich um einen Micro-A-, oder Micro-B-Stecker handelt.
  2. Micro-USB kann in beide Richtungen arbeiten und viele Funktionen simultan ausführen. So können Sie zum Beispiel gleichzeitig Ihr Handy aufladen und Musik übertragen.
  3. Im Gegensatz zum Mini-, muss der Micro-USB Anschluss mindestens 10000 Mal Ein- und Ausstecken aushalten. 

Unterschiede zwischen Mini- und Micro-USB

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Neben Micro- und Mini-USB gibt es auch USB OTG. Was das genau ist, erfahren Sie im nächsten Artikel.

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