Nasennebenhöhlenentzündung: 3 Hausmittel helfen wirklich

Eine Nasennebenhöhlenentzündung können Hausmittel leicht lindern. Viele Menschen gehen mit kleinsten Beschwerden sofort zum Arzt, doch auch Zuhause können Sie der Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) mit Hausmitteln entgegenwirken.

1. Hausmittel bei Nasennebenhöhlenentzündung: Inhalieren

Das Inhalieren von warmem Wasserdampf ist ein altbewährtes Hausmittel, eine Nasennebenhöhlenentzündung zu behandeln. Durch das Einatmen des Wasserdampfes wird nicht nur die Nasenschleimhaut befeuchtet, sondern mit Zugabe von beispielsweise Kamille (siehe: Kamillen-Dampfbad) schwillt sie auch schnell ab. Das in den Nasennebenhöhlen festsitzende Sekret kann leichter abfließen, wodurch des Schmerz nachlässt. 

  1. Geben Sie etwa eine Hand voll Kamillenblüten in einen Topf, den Sie anschließend mit einem Liter kochendem Wasser füllen. Alternativ können Sie auch Kamille-Tropfen in das heiße Wasser geben und bei Schritt 3 weiterlesen.
  2. Stellen Sie den Topf auf einen hitzeresistenten Untergrund, sodass Sie beim Sitzen bequem den Kopf darüber halten können. Hier eignet sich zum Beispiel ein dickes Brett.
  3. Sobald die Temperatur für Sie angenehm ist, halten Sie Ihren Kopf über den Topf und legen ein Handtuch darüber, sodass der Wasserdampf nicht entweichen kann.
  4. Atmen Sie für etwa 10 bis 20 Minuten den Wasserdampf ein. 
  5. Statt Kamille können Sie auch mit zwei Teelöffeln Salz inhalieren oder Thymian oder Lavendel mit in das Wasser geben.

Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung: eine Inhalation mit Kamillenblüten wirkt abschwellend und entzündungshemmend.

2. Hausmittel bei Nasennebenhöhlenentzündung: Leinsamen-Kompressen

Leinsamen sind bekannt dafür, viel Wärme speichern zu können. Mit Leinsamen-Kompressen, die Sie auf die Nebenhöhlen legen, wird die Stelle mit wohltuender Wärme versorgt.

  1. Geben Sie drei Tassen Leinsamen in einen großen Topf.
  2. Nun geben Sie vier Tassen Wasser hinzu und kochen dies, bis ein zäher Brei entsteht.
  3. Geben Sie einen Esslöffel der Leinsamen in eine Küchentuch oder in einen Teefilterbeutel.
  4. Legen Sie die Leinsamen-Kompresse auf die Nebenhöhlen, um sie mit Wärme zu versorgen. Dies regt die Durchblutung an und die Schleimhäute schwellen ab.
  5. Diese Anwendung können Sie mehrmals am Tag durchführen, damit das Sekret weiter abfließen kann.

3. Hausmittel: Rotlicht-Lampe

Mit Hilfe einer Rotlicht-Lampe werden die entzündeten Stellen in den Nasennebenhöhlen mit Wärme angestrahlt, welche die Entzündung lindert und abschwellend wirkt.

  1. Suchen Sie sich eine bequeme Position aus, in der Sie sich von der Infrarot-Lampe bestrahlen lassen möchten.
  2. Stellen Sie die Rotlicht-Lampe im Abstand von ungefähr 30 bis 50 cm vor ihr Gesicht ab. Die Wärme sollte sich angenehm anfühlen und nicht zu heiß auf der Haut sein. HInweis: Bei der Rotlichtlampe die Augen schützen.
  3. Lassen Sie sich zwei- bis dreimal am Tag für 10 bis 15 Minuten bestrahlen, damit die Schleimhäute abschwellen und das Sekret abfließen kann.
  4. Beachten Sie, dass Rotlicht erst für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist. Haben Sie sehr starke Schmerzen, sollten Sie in diesem Fall nicht zu Rotlicht greifen.

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Auf der nächsten Seite erfahren Sie, wann eine Nasennebenhöhlenentzündung ansteckend ist.

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