Präriegarten anlegen: Die besten Tipps

Wer es im Garten farbenfroh und pflegeleicht mag, sollte dort einen Präriegarten anlegen. Als Vorbild dafür gilt die blühende Landschaft Nordamerikas. Wir zeigen Ihnen, was Sie dabei beachten sollten und welche Pflanzen sich am besten eignen.

Tipps und Tricks um einen Präriegarten anzulegen

Ein Präriegarten ist pflegeleicht und das ganze Jahr über hübsch anzusehen.

  • Die vielfältige Landschaft Nordamerikas gilt als Vorbild für den Präriegarten. In dieser Region sind die Pflanzen wechselnden Witterungsbedingugen wie heißer Sonne aber auch kalten Wintern ausgesetzt. Daraus hat sich ein pflegeleichter Mix entwickelt, der sich auch hierzulande wunderbar realisieren lässt.
  • Wenn Sie einen Garten bevorzugen, der pflegeleicht ist, nicht gegossen werden muss und immer wieder anders aussieht, dann ist der Präriegarten genau das Richtige. Robuste Stauden und Gräser prägen das Bild dieses Gartens, die sie alle in den hiesigen Gärtnereien finden können.
  • Vor der Bepflanzung ist es wichtig, den Boden gut vorzubereiten. Dieser sollte kalkhaltig und gut durchlässig sein. Lockern Sie ihn dazu mit Spaten und Grabegabel gut auf und mischen Sie etwas Humus darunter. Störendes Unkraut sollten Sie sorgfältig entfernen.
  • Das Mulchen mit Lavasplitt oder Natursteinschotter schützt die Pflanzen davor, dass sich erneut Unkraut ansiedeln kann. 
  • Die beste Pflanzzeit für einen Präriegarten ist von April bis Juni. Der Frost ist dann vorbei und die große Hitze des Sommers lässt noch auf sich warten. Pflanzen Sie im Frühjahr, haben Sie außerdem den ganzen Sommer Freude an blühenden Pflanzen, welche bis dahin gut angwachsen sind.

Die besten Pflanzen für den Präriegarten

Eine bunte Auswahl an Gräsern und Stauden lässt den Garten lebendig wirken.

  • Der Präriegarten lebt von einer guten Mischung aus verschiedenen Pflanzen. Gräser lassen den Garten auch im Winter schön aussehen, wenn diese mit Raureif oder einer Schneehaube überzogen sind.
  • Ziergräser wie das kleine Präriegras oder das feine Lampenputzergras bringen auch Struktur in die Fläche und lockern durch ihre unterschiedlichen Größen das Gesamtbild auf. Große Pflanzen wie das Pampasgras sollten in den hinteren Bereich gesetzt werden, um die Kleineren nicht zu verdecken.
  • Um Farbe in den Präriegarten zu bringen, eignen sich Salbei, Blauraute oder Mädchenauge sehr gut. Für einen Mischgraspräriegarten setzen Sie maximal 9 Pflanzen pro Quadratmeter.
  • Purpusonnenhut, Fetthenne und Phlox werden vom Wachstum her etwas höher und bringen den nordamerikanischen Garten besonders im Spätsommer wunderbar zur Geltung. Lassen Sie die Stauden über den Winter stehen, geben sie durch ihre Höhe auch ohne Blüten eine tolle Kulisse ab.
  • Wässern Sie die Ballen der Pflanzen vor dem Einsetzen gut durch, diese sollten nämlich am besten in trockene Erde gesetzt werden. Danach dürfen sie natürlich gut angegossen werden, vertragen jedoch keine Staunässe.

Einen Präriegarten anzulegen macht viel Freude

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