Rente und Kirchensteuer: Das müssen Sie wissen

Rentner müssen in der Regel keine Kirchensteuer zahlen. Allerdings gibt es Ausnahmen. Was Sie alles drüber wissen müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Rente und Kirchensteuer

Kirchensteuern fördern je nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der einzelnen Person die eigene Glaubensgemeinschaft. Deshalb wird die Kirchensteuer auf Grund der Höhe des Einkommens berechnet. Rentner dagegen beziehen im Grunde genommen keinen Lohn.

  • Rentner, die sich im Ruhestand befinden, zahlen deshalb in der Regel keine Kirchensteuern. 
  • Davon sind diejenigen Rentner ausgenommen, die eine Einkommenssteuer zahlen. Denn diese Rentner erzielen neben Ihrer Rente Einkünfte. Sie verfügen also über ein Gehalt, das steuerpflichtig ist.
  • Dazu gehören nicht nur Gehälter, die Rentner aus einer Arbeitstätigkeit erhalten, sondern auch Erträge, die aus Zinsen oder Vermietungen stammen.
  • Angelehnt an die Einkommenssteuer fällt in diesem Fall eine Kirchensteuer an. 

Was Sie sonst noch wissen müssen

Die Höhe der Rente hängt von den jeweiligen gesetzlichen Vorgaben der Bundesländer und des jeweiligen Bistums bzw. der Kirchengemeinde ab. Neben der Kirchensteuer gibt es noch die Bezeichnung Kirchengeld.     

  • Kirchengeld ist eine Möglichkeit für die Gemeinden, einen Geldbetrag von denjenigen Bürgern zu erhalten, die keine Kirchensteuer zahlen. Also zum Beispiel von Rentnern.
  • Der Betrag wird jährlich vom jeweiligen Kirchenverwaltungsrat beschlossen. Der Betrag erschließt sich nach Vermögenslage. Unterstütz werden damit besondere Projekte der Kirche.
  • Das Kirchengeld wird nicht staatlich eingezogen. 

Rente und Kirchensteuer: Das müssen Sie wissen.

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