Spinat pflanzen und pflegen: Die besten Tipps und Tricks

Spinat gilt als gesundes Gemüse, welches Sie ganz leicht selber pflanzen können. Der grüne Alleskönner gedeiht mit ein paar einfachen Tipps und Tricks auch im eigenen Garten. Worauf Sie achten müssen, erfahren Sie in diesem Praxistipp.

Tipps und Tricks zum Spinat pflanzen

Spinat gilt als schmackhaftes, eisenhaltiges und somit sehr gesundes Gemüse. Spinat gehört zu den Gänsefußgewächsen und gedeiht als einjährige Gemüsepflanze erst seit dem 16. Jahrhundert in deutschen Gärten.

  • Durch den hohen Eisengehalt ist er ein beliebtes Gemüse und kann in zahlreichen Varianten zubereitet und gegessen werden. Um ihn immer frisch genießen zu können, pflanzen Sie ihn ganz einfach selbst an.
  • Um gut zu gedeihen, benötigt die bis zu 30 Zentimeter tief wurzelnde Pflanze einen durchlässigen, humosen Boden. Spinat ist eine Langtagpflanze und benötigt somit mehr Licht- als Dunkelphasen.
  • Sie können das grüne Gemüse sowohl in die volle Sonne als auch in den Halbschatten pflanzen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Boden immer feucht gehalten wird. Spinat benötigt viel Wasser, damit die Blätter nicht austrocknen.
  • Die beste Aussähzeit sind das Frühjahr und der Herbst. Bereiten Sie die Erde gut vor, indem Sie sie auflockern und etwas reifen Kompost unterharken. Die Samen geben Sie dann in feuchte Erde, damit sie schnell keimen.
  • Dazu werden sie dicht an dicht in Saatrillen gegeben. Diese Rillen sollten 2 Zentimeter tief sein und einen Abstand von 20 Zentimeter zueinander haben. Wenn Sie die Samen hineingegeben haben, verschließen Sie die Saatrillen und klopfen sie vorsichtig fest.
  • Bei einer Temperatur von mindestens 12 Grad keimt der Spinat nach 8 bis 10 Tagen.

So pflegen Sie gepflanzten Spinat im Garten

Spinat benötigt bis zur Ernte etwas Aufmerksamkeit, damit diese auch reich ausfällt.

  • Das grüne Gemüse benötigt vor allem Wasser. Schon bei der Aussaat sollte der Boden feucht sein, damit der Spinat gut keimen kann. Sprießen dann die ersten Spitzen aus der Erde, müssen Sie einmal täglich, bei Wärme sogar zweimal täglich, gießen. 
  • Gießen Sie lieber morgens und am späten Nachmittag, als am Abend, um Schneckenfraß zu vermeiden. Die gefräßigen Tierchen kommen nämlich erst bei Dunkelheit aus ihrem Versteck und werden dann vom feuchten Boden angelockt.
  • Bei bereits vorhandenem Schneckenbefall können Sie zwischen die Pflanzen auch ein Holzbrett legen. Dort versammeln sich diese tagsüber und Sie können sie leicht aufsammeln und entfernen. Bei der Anwendung von Schneckenkorn sollten Sie die Packungsbeilage zum Thema Gemüsebeet beachten.
  • Die vom Spinat benötigten Nährstoffe erhält dieser durch die vorherige Gabe von reifem Kompost in die Pflanzerde. Der Kompost enthält wertvolle Substanzen, die das Wachstum ermöglichen und gesunde, kräftige Pflanzen zum Vorschein bringen. Zwischendurch zu düngen ist beim Spinat nicht nötig.
  • Achten Sie bei der Pflege des Gemüses darauf, dieses rechtzeitig zu ernten. Spinat sollte nicht in die Höhe schießen, dann ist er nicht mehr genießbar.

Spinat lässt sich gut selber anbauen

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Wie Sie Wurmfarn gegen Schnecken im Spinat richtig einsetzen, erfahren Sie in unserem nächsten Praxistipp.

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