Star Citizen schickt euch ins Gefängnis – und da dürft ihr schuften

Star Citizen gibt’s noch, nur, falls ihr das Spiel in der ewigen Entwicklung vergessen habt. Nicht nur existiert es noch, nein, es wird auch stetig weiter bearbeitet – und ab dem neuesten Update dürft ihr euch auf Gefängnisarbeit freuen: Wunderbare Bergarbeit etwa und, falls ihr daran keinen Spaß habt, vielleicht versucht ihr, auszubrechen?

Star Citizen schickt euch ins Gefängnis – und da dürft ihr schuften

Ich muss gestehen, ich (Marina) bin ein bisschen entzückt von der Vorstellung, bei illegalem Verhalten nicht nur von Space-Cops abgeschossen zu werden, sondern in ein tatsächliches Gefängnis zu müssen. Mit dem kommenden Alpha-3.9-Update in Star Citizens Squadron 49 soll unter anderem Gefängnis-Gameplay ins Spiel schleichen, und das schon im Frühjahr 2020. Falls ihr also schon euren großen Coup als Space-Verbrecher plant, seid gewarnt: Kopfgeldjäger und Space-Polizisten behalten euch im Auge und können euch mit mehr als nur einem Respawn bestrafen.

Piraten, Gefängnisse und das Law-System in Star Citizen

Warum Star Citizen seit gefühlt 1000 Jahren in der Alpha hockt, wird klarer, wenn wir uns die letzten Updates und Pläne von Entwickler Cloud Imperium Games anschauen: Gesetzes-Mechaniken, Weltraumpolizisten, Piraten-Unterschlüpfe und – ab 2020 – Gefängnisse. Das Spiel marschiert ohne Frage in Richtung „Realistischste Weltraum-Simulation, die es jemals gab!“, und sollte es je dort ankommen, bin ich ohne Frage an Bord. Sollte.

Star-Citizen-Entwickler erklärter euch, wie das Gefängnis-Gameplay funktioniert – ab Minute zehn:

Star Citizen: Das neue Raumschiff Hawk und weitere Updates im Gespräch.

Was bedeutet eigentlich ein Law-System? Mit der Alpha-Version 3.6 kamen die ersten Gesetze ins Spiel und stellten typische Verbrechen wie Raumschiffe stehlen oder andere Spieler ermorden unter Strafe. 19 unterschiedliche Gesetze verteilen sich hierbei über mehrere Bereiche und Fraktionen in Star Citizen, was keineswegs bedeutet, dass Gesetzlose nicht mehr erwünscht sind – im Gegenteil: Über etliche Spielmechaniken hinweg könnt ihr Verbrechen begehen, sie unter den Teppich kehren oder auch für sie bestraft werden. Werdet ihr erwischt, erhaltet ihr nicht nur ein Kopfgeld – das andere Spieler sicher gern kassieren würden – sondern dürft euch auch mit den Weltraumpoilzisten herumschlagen. Dabei soll es möglich sein, die eigene Verbrecherakte durch Hacking zu löschen, eurer Kopfgeld zu bezahlen oder euch einfach in einen Unterschlupf für Piraten zurückzuziehen. Klingt nach einem aufregenden Leben.

Werdet ihr geschnappt, könnt ihr irgendwann ab dem ersten Quartal 2020 mit einem Besuch im Gefängnis rechnen, heißt: Ihr werdet von anderen Spielern nicht getötet, sondern gefangen genommen und abtransportiert. Im Knast selbst soll es ein Gameplay-Loop geben, mit dem ihr eure Zeit absitzen könnt – angenehme Arbeiten wie etwa Bergbau warten auf euch und eure Knastkumpels. Ausbrechen sollt ihr auch können, falls ihr keine Lust auf Rehabilitation habt.

Sind die bestbewerteten Spiele auch die BESTEN?

Falls Star Citizen jemals aus der ewigen Alpha in den Release fliegt, erwartet uns ohne Frage eine komplexe Videospiel-Schatzkiste voller Möglichkeiten und Freiheiten. Pirat oder Kopfgeldjäger? Gesetzlos oder angepasster Weltraumbürger? Welche Fraktion? Welche Raumschiffe? Was in Star Citizens Namen soll im Spiel überhaut gemacht werden? Zum Glück habt ihr sehr wahrscheinlich noch eine Weile Zeit bis zum Release, um euch all diese Fragen zu beantworten.