TikTok: 5 Risiken, die Eltern kennen sollten

Die Social-Media-App TikTok birgt einige Risiken, die Sie als Elternteil kennen sollten. Denn die beliebte App, mit der User selbstgedrehte Videos mit Musik und Tanz unterlegen, wird hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen verwendet.

Tik Tok Risiken: Diese Gefahren birgt die App

Die beliebte App TikTok funktioniert ähnlich wie Instagram. Der Unterschied besteht darin, dass -vor allem junge- Nutzer/innen selbstgedrehte Videos anstatt Bilder posten. Das unbedachte Teilen von Videos birgt jedoch gewisse Gefahren. Welche das sind, lesen Sie im Folgenden:

  1. Jugendschutz: Die Social-Media-App TikTok ist offiziell ab 13 Jahren erlaubt. Doch Vorsicht: Das Mindestalter wird nicht wirksam überprüft, weshalb die App auch von deutlich jüngeren Kindern heruntergeladen werden kann. Ändern Sie gegebenenfalls die Jugendschutzeinstellungen des Play Stores.
  2. Käufe innerhalb der App: TikTok steht zwar kostenlos zum Download zur Verfügung, doch können Nutzer ihre Favoriten mit sogenannten Coins unterstützen. Schnell geben Ihre Kinder so bis zu 100 Euro aus. Deaktivieren Sie In-App-Käufe, um die Kostenfalle zu umgehen.
  3. Kontakt mit Fremden: Wenn Sie die Standard-Einstellungen von TikTok nicht ändern, kann jeder beliebige Nutzer über die Kommentar- oder Chatfunktion mit Ihrem Kind in Kontakt treten. Leider nutzen sogenannte Cybergroomer, also Erwachsene, die vor allem junge Mädchen gezielt mit sexuellen Absichten anschreiben, dies aus.
  4. Sexualisierung: Vor allem junge Mädchen filmen sich in aufreizenden Posen oder knapper Kleidung, um Aufmerksamkeit zu generieren und andere Nutzer auf sich aufmerksam zu machen. Überprüfen Sie also unbedingt, welche Inhalte Ihr Kind online stellt.
  5. Datenschutz: Seien Sie sich bewusst, dass die Social-Media-Plattform die Daten Ihres Kindes speichert. Zur Nutzung von TikTok benötigen Sie nämlich ein Benutzerkonto, das wiederum die Telefonnummer oder die Kopplung zu Facebook oder Instagram braucht. So geben Sie bzw. Ihr Kind bereits einige Daten preis.

TikTok Risiken: Die App im Check

TikTok: Vorbeugende Maßnahmen

Im Hinblick auf diese Risiken sollten Sie die folgenden Schritte beachten.

 

  • Ändern Sie unbedingt die Standardeinstellungen von TikTok – die App setzt Ihr Profil nämlich automatisch auf “öffentlich”. So kann jeder User Ihr Kind über den Chat oder einen Kommentar anschreiben.
  • Setzen Sie das Konto auf “privat”, um die Privatsphäre zu schützen.
  • Mit dieser Einstellung sind die Videos nur für ausgewählte Nutzer einsehbar. Außerdem können keine Fremden Kontakt zu Ihrem Kind aufnehmen.
     

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Lesen Sie in unserem nächsten Tipp, wie Sie Ihre Privatspähre bei Facebook schützen.

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